Wohl kaum. Viel mehr ist es so, dass sich ICQ selbst immer weiter ins Abseits stellt.Regelmäßig wird versucht, alternative Messenger aus dem Netzwerk auszusperren. Um die Sicherheit der einzelnen User wird sich hier keiner Gedanken machen: es geht ausschließlich um den Profit, der über den aufgeblähten von Werbung durchsetzten ICQ-Clienten erzeugt wird.
Der Multimessenger Nimbuzz wird ICQ künftig nicht mehr unterstützen, da ICQ nun Lizenzgebühren für jeden angemeldeten User verlangt. Das ist für eine kostenfreie Software, die es auch bleiben will, nicht tragbar.
Es ist davon auszugehen, dass neben dem mobilen Instant-Messaging-Client Beejive, noch weitere “Angebote” folgen werden.
Steht das Konzept Multimessenger vor dem Aus? Bestimmt nicht, im Gegenteil.
Bei Usern, die sich intensiver mit PCs und Software befassen, haben sich alternative Protokolle, wie z.B. freie und dezentrale Jabber, bereits durchgesetzt (s. auch Jabber löst ICQ ab). Das Problem, dass ICQ noch am weitesten verbreitet ist, wird sich bald erledigt haben. Der durchschnittliche User lässt sich sein System von einem erfahrenen einrichten und nutzt, was auch immer er vorfindet. Was früher generell der vorinstallierte Internet Explorer war, ist heute schon größtenteils Firefox. Otto-Normal-Verbraucher kennt keinen anderen Browser, Firefox ist installiert, man hat sich daran gewöhnt. Das gleiche spielt sich immer mehr bei Instant Messengers ab.
Wir wünschen sämtlichen freien Alternativen einen schnellen Erfolg…



